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Brand-gross, in Frauenfeld, Aumühle, Dachstock brennt

  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

DATUM: Sonntag, 17 Mai 2026 11:32

FORMATIONEN: Konferenzgruppe, Einsatzgruppe 3, Einsatzgruppe 4, Führungsunterstützung, Sanität, Verkehrszug

11:50 Nachalarmierung ganze Feuerwehr


Um 11:32 Uhr wurde die Feuerwehr Frauenfeld mit dem Einsatzstichwort „Brand-mittel, Rauch aus Wohnung“ alarmiert. Bereits knapp zwei Minuten später erhöhte die Kantonale Notrufzentrale (KNZ) auf „Brand-gross, Dachstock brennt“.


Bereits auf der Anfahrt war die massive Rauchsäule über der Liegenschaft deutlich sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand zündete der Dachstock durch und stand im Vollbrand.


Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung sowie der ferienbedingten Abwesenheit zahlreicher Angehöriger der Feuerwehr (AdF) wurde in der Folge die gesamte Feuerwehr aufgeboten.


Die ersten Löschangriffe im Innen- und Aussenbereich zeigten rasch Wirkung, wodurch die Intensität des Brandes deutlich reduziert werden konnte. Ein Innenangriff im Bereich des Dachstocks war wegen der akuten Einsturzgefahr jedoch nur eingeschränkt bis zum Treppenaufgang möglich. Parallel dazu wurde mit der Autodrehleiter (ADL) das Dach von aussen geöffnet und entlastet, sodass die Einsatzkräfte schrittweise auf das Dach vorrücken konnten.


Um den Brand nachhaltig bekämpfen zu können, wurde ein Kran mit Greifer eingesetzt. Damit wurde das Dach kontrolliert Stück für Stück abgetragen und das Material am Boden abgelöscht. Während dieser Arbeiten erfolgte die Brandbekämpfung ausschliesslich von aussen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte jederzeit gewährleisten zu können.


Während den Löscharbeiten unterstützte das Amt für Umwelt die Feuerwehr mit einer Drohne. Die Wärmebildaufnahmen halfen dabei, versteckte Glutnester gezielt aufzuspüren. Zum Abschluss des Einsatzes wurde die gesamte Liegenschaft nochmals mittels Drohne auf verbliebene Wärmequellen kontrolliert.


Während dem ganzen Einsatz wurde der Verkehr durch den Verkehrszug umgeleitet.


Nach rund zwölf Stunden konnte der aufwendige Einsatz beendet werden.




 
 
 

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